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NID-Verfahren

Prüfmedium: Druckluft oder Stickstoff
Erkennbare Leckraten: >0,005 cm³/min

Prüfmethode:

Das NID-Verfahren (Nitrogen-Density-Detection) ist ein völlig neues Prüfverfahren zur Dichtheitsprüfung mit Druckluft. Der Prüfling wird in einer Vakuumkammer mit Druck beaufschlagt. Die sich durch austretendes Stickstoff (in Druckluft enthalten) ändernde Moleküldichte wird gemessen und bewertet. Nach der Kalibrierung mit einem Testleck kann die Gesamtleckrate quantitativ bestimmt werden.

Vorteile:

  • kein Testgas notwendig
  • geringe Leckraten nachweisbar
  • keine Beeinflussung des Messergebnisses durch thermische Effekte
  • kein Hochvakuum erforderlich


Nachteile:

  • für große Prüfobjekte ungeeignet
  • nicht für alle Materialien geeignet
  • u.U. hoher Aufwand für Prüfkammer


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