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Helium Vakuumtest

Prüfmedium: Helium
Erkennbare Leckraten: > 0,000 000 01 cm³/min

Prüfmethode:
Der Prüfling wird mit Druck beaufschlagt. Durch Leckagen tritt Testgas in eine den Prüfling umgebende Vakuumkammer aus, an die ein Massenspektrometer zur Ermittlung der Heliumkonzentration angeschlossen ist. Nach der Kalibrierung mit einem Testleck kann die Gesamtleckrate quantitativ bestimmt werden.

 

 

 

  

 

 

 

Funktionsprinzip Helium Vakuumtest

Vorteile:

  • extrem geringe Leckraten nachweisbar
  • keine Beeinflussung des Messergebnisses durch thermische Effekte
  • ältestes und bekanntestes Gasnachweisverfahren

 

Nachteile:

  • teure und empfindliche Sensorik
  • sehr hoher Aufwand für periphere Einrichtungen
  • Hochvakuumkomponenten erforderlich
  • Feuchtigkeits- und schmutzempfindlich
  • Störeinflüsse durch den natürlichen Anteil von Helium in der Atmosphäre
  • oftmals ungeeignet zur Prüfung von Kunststoffteilen aufgrund der hohen Permeation von Helium
  • meist ungeeignet für Leckraten >0,1 cm³/min

 


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